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Blutdruck zu Niedrig

Niedirger Blutdruck-schlank seinZu niedriger Blutdruck ist bislang nicht als Krankheit eingestuft. Dennoch kann ein zu niedriger Blutdruck auf Dauer auch zu Nebenerscheinungen führen. Symptome hierfür können Müdigkeit, Schwindel und das sogenannte Sterne-Sehen sein. Fachsprachlich wird der niedrige Blutdruck als eine arterielle Hypotonie bezeichnet. Ebenso wie der Bluthochdruck ist der niedrige Blutdruck recht häufig in allen Altersschichten anzutreffen. Er ist aber keinesfalls so gefährlich wie der zu hohe Blutdruck. Ein niedriger Blutdruck liegt dann vor, wenn der systolische Wert unter 110 beim Mann und unter 100 mmHg bei der Frau fällt. Betroffen sind hiervon vor allem junge und sehr schlanke Menschen. Frauen leiden besonders unter dem zu niedrigen Blutdruck.

Symptome beim niedrigen Blutdruck

Wie bereits oben schon erwähnt zählen dazu Müdigkeit, Lustlosigkeit aber auch Herz- und Ohrensausen. Es lassen sich zudem viele Möglichkeiten finden, um den zu niedrigen Blutdruck auch ohne Medikamente wieder in Griff zu bekommen.

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Der Druck wird immer auch durch den Widerstand der Gefäßwände und deren Elastizität beeinflusst. Ebenso natürlich auch durch unser Herz und dessen Frequenz sowie Schlagkraft. Also wieviel Blutvolumen pro Herzschlag in den Kreislauf befördert werden kann. Alles das hat einen großen Einfluss auf den Blutdruck. Der systolische Idealwert liegt bei 120 mmHg. Die Messung kann einfach zu Hause mit einem Blutdruckmessgerät vorgenommen werden. Zuverlässige Geräte gibt es in den unterschiedlichsten Arten im Versand zu kaufen. Unsere Blutdruckmessgerät Tests zeigt eine kleine Auswahl der besten Geräte, die häufig sogar unter 100 Euro liegen.

Ist niedriger Blutdruck gefährlich?

NEIN. Durch zu niedrigen Blutdruck können die Organe nicht geschädigt werden. Anders bei Bluthochdruck. Allerdings kann ein viel zu niedriger Druck auch zu einer Ohnmacht führen, was dadurch indirekt zu gefährlichen Situationen führen kann.

Dennoch unbedingt ernst nehmen!
Ernst nehmen sollten Sie einen zu niedrigen Wert aber grundsätzlich immer. Weshalb die regelmäßige Messung mit einem Blutdruckmessgerät sinnvoll ist. Ist der Blutdruck zu niedrig, deutet das unter Umständen auf andere Organerkrankungen hin.

Unterschiede

Bei zu niedrigem Blutdruck wird zwischen verschiedenen Arten unterschieden. Am bekanntesten ist dabei die essentielle Hypotonie, die als primär niedriger Blutdruck eingestuft wird. Häufig lässt sich dafür die Ursache nur schwer erkennen. Betroffen sind junge, schlanke Menschen (vielfach Frauen). Auch Menschen, die nur wenig Sport treiben sind dafür anfällig. Wichtig ist auch zu wissen, dass die Neigung zu dem niedrigen Druck sogar vererbt werden kann.

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Sekundärer niedriger Blutdruck
Daneben gibt es noch den sekundären, niedrigen Blutdruck. Hierbei ist die Ursache meistens bei einer anderen körperlichen Ursache zu suchen. Gerne kommt er bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bei einer Schilddrüsenunterfunktion vor. Ebenso nach Operationen oder hohem Flüssigkeitsverlust (z.B. durch Blutungen). Wer Schlaf- und Beruhigungsmittel zu sich nimmt, leidet unter Umständen ebenfalls unter zu niedrigem Blutdruck.

In der Schwangerschaft
Blutdruck niedrig - SchwangerschaftKlassisch ist der niedrige Blutdruck in der Schwangerschaft, besonders in den ersten 6 Monaten. Es macht Sinn, den Druck ständig mit einem Blutdruckmessgerät zu kontrollieren. Ist er dauerhaft, kann das für Mutter und Kind gefährlich werden. In diesem Fall wird die Gebärmutter nicht mehr ausreichend durchblutet. Die Versorgung des Kindes kann damit nicht mehr gewährleistet werden. Immer wieder entsteht niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft, wenn das Kind auf die Cava oder die Vena (große Vene, die zum Herzen führt) der Mutter drückt. Der Blutrückfluss wird verhindert.

[Bild oben: houmani abdallah/Flickr. – Bild unten: Leo Grübler/Flick.]

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