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Bluthochdruck Bedeutung

Bluthochdruck-GründeAls Blutdruck wird der Druck bezeichnet, mit dem das Blut durch unsere Arterien und Adern fließt. Dieser Druck ist für unser Wohlbefinden besonders wichtig. Ist der Blutdruck zu hoch, kann das auch innere Schäden im Körper (Niere, Gefäße, Herz, etc.) begünstigen. Aber auch auf die eigene Leistungsfähigkeit, kann sich Bluthochdruck auswirken. Das Tückische hierbei: Bluthochdruck kann zunächst über viele Jahre unbemerkt bleiben. Erst später mehren sich die Anzeichen dafür. Häufig sind dann bereits innere Gefäße angegriffen. Es drohen weitere Folgeschäden, wodurch auch die Lebenserwartung minimiert werden kann. Ein Blutdruckmessgerät kann dem vorbeugen. Ärzte raten dazu, regelmäßig den eigenen Blutdruck zu messen.

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Gründe für den Bluthochdruck

Es gibt viele Gründe für einen Bluthochdruck. Hierbei sollte aber zwischen einem gelegentlichen, der einfach bei Aufregung oder großer Anstrengung entstehen kann und zwischen einem regelmäßigen unterschieden werden. Gerade letzteres lässt sich immer in Verbindung mit der eigenen Lebensführung setzen. Wer sich nur wenig bewegt, läuft eine entsprechend höhere Gefahr. Das gleiche gilt für Raucher oder bei einer ungesunden Ernährung. Ebenso bei zu viel Alkohol. Bluthochdruck ist längst zu einer Volkskrankheit geworden. Mehr als 20 Millionen Menschen sind in Deutschland bereits betroffen. Besonders groß ist das Risiko von Bluthochdruck ab dem 50. Lebensjahr. Hier ist bereits jeder 2. betroffen. Aus diesem Grund sollte ein Blutdruckmessgerät immer vorhanden sein, um in entsprechenden Abständen mit einer Messung vorbeugen zu können.

Es ist aber ein Irrtum, anzunehmen, dass von Bluthochdruck nur Personen ab 50 Jahren regelrecht betroffen sind. Das letzte Jahrzehnt hat gezeigt, dass immer mehr Menschen im Alter zwischen 20 – 40 Jahren von Bluthochdruck betroffen sind.

Mögliche Gründe

  • Zu viel Alkohol
  • Zu wenig Bewegung
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Potenzsteigernde Mittel
  • Zu viel Stress (regelmäßig)

Die Folgen

Auch die Folgen bei ständigem Bluthochdruck sind breit gefächert. Typisch hierfür sind Schlaganfall, Herzinfarkt oder die Erkrankung der Nieren, wenn das Leiden nicht rechtzeitig behandelt wird. Wie bereits erwähnt bleibt Bluthochdruck oft viele Jahre unerkannt, da körperliche Beschwerden erst später einsetzen. Ohne ein Heim Blutdruckmessgerät kann daher kaum eine frühzeitige Feststellung erfolgen. Durch hohen Blutdruck kommt es zu keinen Schmerzen. Erst dann, wenn andere Organe geschädigt sind. Brustschmerzen, Sehstörungen und Kurzatmigkeit treten erst dann auf, wenn eine Gefäßschädigung bereits vorangeschritten ist. Häufig verstopfen die Gefäße und es kommt zu Veränderungen bei Niere, Hirn und Herz. Daher sollten Sie unbedingt regelmäßig messen.
Grundsätzlich ist klar zu sagen, dass Bluthochdruck lebensbedrohlich sein kann.

Was hilft gegen Bluthochdruck

Ist der Blutdruck höher als 140/90mmHg, ist er eindeutig zu hoch. Wer zudem dauerhafte Werte von über 170/110 mmHg hat, sollte dieses als Lebensgefahr deuten und unbedingt einen Arzt konsultieren. Eine regelmäßige Überwachung mit einem Blutdruckmessgerät kann also helfen. Ärzte warnen immer wieder, dass viele einfach kaum oder gar nicht messen. Bluthochdruck entsteht unbemerkt. Dabei können die Betroffenen weiterhin lange Zeit vollkommen vital ohne Beschwerden leben, während die Gefäße nach und nach geschädigt werden. Im Grunde gehört heute in jeden Haushalt ein Blutdruckmessgerät. Wie Sie genau messen, erfahren Sie in unserem kompakten Ratgeber „Richtig Messen”. In einem weiteren Artikel, klären wir Sie über die unterschiedlichen Arten beim Blutdruckmessgerät auf und erklären welches Gerät sich wann eignet.

Das ist wichtig
Gegen hohen Bluthochdruck helfen, sofern es noch zu keiner Schädigung der inneren Organe gekommen ist, einfachste Mittel. Wer sich mindestens 3 Stunden in der Woche im Freien bewegt, kann dem Vorbeugen. Stress und Probleme sind per Se nicht schlecht. Wichtig ist der Ausgleich. Es muss Momente geben, in denen Sie einfach abschalten können. Sport kann ebenfalls ein Schutz gegen Bluthochdruck sein. Hierbei muss es nicht einmal Extremsport sein oder eine stundenlange Bewegung. Jede Art von Bewegung kann helfen und das eigene Risiko deutlich minimieren. Wichtig ist ebenso die ständige Kontrolle mit einem Blutdruckmessgerät. Wer von Bluthochdruck bislang noch nicht betroffen ist, muss dabei keinesfalls tagtäglich kontrollieren. Es reicht vollkommen, wenn Sie einmal pro Woche in einer ruhigen Minute vor dem Frühstück messen. Sollte der Wert jedoch über dem Normalwert von 120/80 mmHg liegen, empfiehlt es sich kurzweilig zu weiteren Kontrolle auch die kommenden Tage zu vergleichen. Wer dafür ein Blutdruckmessgerät kauft, wird das in der Regel einfach und schnell durchführen können.

Lakritze vs. Bluthochdruck

Bluthochdruck-durch-LakritzeWas auch den ersten Moment unglaubwürdig klingt, hat einen ernsten Hintergrund. Tatsächlich kann Lakritze Bluthochdruck auslösen, wenn es regelmäßig gegessen wird. Wer bereits 100g täglich zu sich nimmt, läuft Gefahr. Das gleiche gilt bei Produkte gegen Halsschmerzen, Husten oder Magenprobleme. Lakritze enthält Glycyrrhizin. Dieses bewirkt eine erhöhte Produktion von Kortisol in der Nebenniere. Das führt zu Bluthochdruck. Wer bereits unter einer Herzschwäche leidet, sollte auf Lakritze verzichten.

[Artikelbild: Petra Bork Bild 2: sigrid rossmann/pixelio.de]

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