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Herzrhythmusstörung messen

HERZRHYTHMUSSTÖRUNG-BedeutungWenn Sie ein Blutdruckmessgerät kaufen wollen, verfügt dieses meistens auch über die Möglichkeit, eine Herzrhythmusstörung Messung vorzunehmen. In der Regel erfolgt das automatisch mit der Blutdruck-Messung. Die Modelle in unseren Blutdruckmessgerät Tests verfügen alle über diesen Leistungsumfang. Die Herzrhythmusstörung wird medizinisch als Arrhythmien bezeichnet.

Geräte für Herzrhythmusstörung kaufen

Das normale, gesunde Herz schlägt ungefähr 60 bis 100 x in der Minute. Ist der Herzschlag jedoch unregelmäßig spricht man von einer Herzrhythmusstörung. Das kann auch dann der Fall sein, wenn der Herzschlag stark beschleunigt oder verlangsamt ist. Auch dann spricht man von Arrhythmien. Die modernen Blutdruckmessgeräte können dieses ebenfalls feststellen und warnen bei ersten Anzeichen. Vorweg gesagt, eine Herzrhythmusstörung muss nicht immer krankhafte Ursache haben. Oftmals sind es einfach nur kurze, auftretende Störungen. Bereits kurz danach kehrt das Herz wieder in seinen normalen Rhythmus zurück. Wobei der Normalzustand als Sinusrhythmus bezeichnet wird. Dennoch kann die Herzrhythmusstörung auch einen ernsthaften Hintergrund haben. Beobachten ist also zunächst der erste Ansatzpunkt. Dafür macht es ebenfalls Sinn, ein Blutdruckmessgerät kaufen zu wollen.

Wann ist eine Herzrhythmusstörung krankhaft

Einfach ausgedrückt, spricht man von Arrhythmien dann, wenn sie häufig wiederkehrt oder aber besonders stark ausgeprägt ist oder sich beispielsweise über einen längeren Zeitraum hält. Durch die Herzrhythmusstörung kann es zu Störungen im Blutkreislauf kommen, die unter Umständen auch die Blutversorgung im Körper gefährden können. Im medizinischen sind unterschiedliche Herzrhythmusstörungen bekannt.

Bradykarde Herzrhythmusstörung
Hierbei ist der Herzschlag deutlich verlangsamt und liegt unter 60 Schlägen in der Minute. Ein gutes Blutdruckmessgerät kann davor warnen.

Tachykarde Herzrhythmusstörung
Dabei handelt es sich um einen zu schnellen Herzschlag. Dieser bewegt sich teilweise von 150 bis zu 250 Schlägen in der Minute. Umgangssprachlich wird Arrhythmien hierbei auch als Herzjagen bezeichnet.

Extrasystolen
Klassisch und besonders häufig ist diese Form bei der Herzrhythmusstörung. Man könnte es als zusätzliche Herzschläge beschreiben. Dadurch können bis zum nächsten, eigentlich regulären Schlag, Pausen entstehen. Was häufig als Aussetzer oder Herzstolpern bezeichnet wird, kann unter Umständen als störend empfunden werden, ist aber in der Regel ungefährlich.

Unser Rat bei Arrhythmien

Wenn das Blutdruckmessgerät Alarm schlägt oder Hinweise zu einer Herzrhythmusstörung gibt, sollten Sie das genau beobachten. Hält sich dieses auch über die weiteren Messungen, empfehlen wir die Rücksprache mit einem Arzt. In vielen Fällen ist es zwar harmlos, doch es gibt auch ernste Fälle. Eine Herzrhythmusstörung sollte deswegen nie unterschätzt werden.

Wie kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen

Es gibt viele Ursachen, in denen eine Arrhythmie begründet sein kann. Der Grund kann vor allem in Herzerkrankungen zu suchen sein. Als Beispiel sind hier zu nennen: Koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt. Herzklappenfehler, Herzmuskelschwäche und angeborene Herzfehler gehören am häufigsten dazu. Sinn kann es deswegen schon in frühen Jahren machen, ein Blutdruckmessgerät kaufen zu wollen. Es dient dann als eine Art frühzeitiges Warnsystem.

Doch nicht nur Erkrankungen um den Herzbereich können zu einer Herzrhythmusstörung führen. Auch andere Ursachen sind dabei maßgebend. Als Beispiel ist hier zu nennen: Überfunktion der Schilddrüse, Lungenerkrankung oder eine Störung im Mineralstoffhaushalt.

Psychische Probleme führen ebenfalls immer wieder einmal zu einer Arrhythmie. Aber auch Medikamente und Alkohol.

Die Folgen

Die Folgen reichen von kaum bemerkbar bis hin zu größeren Beeinträchtigungen, die auch gefährlich werden können. Müdigkeit, Mattigkeit bei dem Ausüben der normalen Tätigkeiten können erste Anzeichen sein. Auch deswegen macht ein Blutdruckmessgerät Sinn. Herzrhythmusstörungen können aber auch mit Schwindel, Unwohlsein und kurzer Bewusstlosigkeit verbunden sein. Weitere Anzeichen sind krampfartige Schmerzen, die in der linken Seite des Brustkorbs auftreten. Im schlimmsten Fall können HERZRHYTHMUSSTÖRUNG sogar lebensbedrohlich sein. Allerdings sind diese Fälle recht selten. Mit einem Blutdruckmessgerät lassen sich bereits frühzeitig mögliche Probleme entdecken.

[Bild: Tim Reckmann  / pixelio.de]

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