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Richtig ablesen

BlutdruckmessgerätDie Nutzung von Blutdruckmessgeräten zuhause ist sinnvoll und erspart vor allem die langen Wartezeiten beim Arzt. Damit jedoch alles wirklich funktioniert, sollten zuvor einzelne Punkte zum richtigen Messen mit Blutdruckgeräten beachtet werden. Das Ergebnis bei der Blutdruckmessung wird immer als Werte-Paar angegeben. Hierbei gibt der erste Wert den systolischen Druck an, der für den oberen Blutwert steht und in mmHg (Millimeter Quecksilbersäure) ausgegeben wird. Dieser Druck wird dann aufgebaut, wenn sich das Blut von der Herzkammer in die Hauptschlagader gepumpt wird.

Der zweite, der diastolische Wert steht für den unteren Blutdruck und wird gleichfalls im mmHG ausgegeben. Dieser Wert bezieht sich auf die Erschlaffung der Herzkammer. Das trifft dann ein, wenn nach dem Pumpen die Herzkammer neues Blut aufnehmen muss. Dabei fällt der Blutdruck auf einen Minimalwert ab. Der optimale Wert liegt bei 120/80 mmHg (systolisch/diastolisch).

Wann ist ein Blutdruck zu hoch

Damit die Blutdruckmessung auch richtig abgelesen werden kann, stellt sich natürlich die Frage, was die Werte im Einzelnen verraten. Insbesondere, wann der Blutdruck zu hoch ist. Ein zu hoher Blutdruck (med. Hypertonie) besteht ab Werten von 140/90 mmHg und höher. Ärzte sehen aber bereits ab Werten, die über 130/85 mmHg liegen, den Beginn einer Hypertonie, die zugleich Anzeichen für ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen sein kann.

Blutdruck zu niedrig
Aber nicht nur ein zu hoher Blutdruck kann bei einer Blutdruckmessung festgestellt werden. Auch das Gegenteil. Wird ein systolischer Wert unter 100 mmHg bei Frauen ermittelt, ist der Blutdruck zu niedrig. Bei Männern gilt bereits ein Wert von unter 110 mmHg bei der Blutdruckmessung als Anzeichen für einen zu niedrigen Druck. Der diastolische Wert liegt in diesen Fällen meistens unter 60 mmHg.

Wichtiger Hinweis

Grundsätzlich sollte die Blutdruckmessung regelmäßig erfolgen. Damit Veränderungen wahrgenommen werden können, sind die Werte bei jeder Messung zu notieren. Viele Blutdruckmessgeräte können die Werte über einen längeren Zeitraum speichern und oft sogar zusätzlich mittels einer USB Verbindung an den PC übertragen. Bei einem späteren Arzt-Termin können Sie diese Werte dann vorlegen und weiter besprechen.

[Artikelbild-Vorschau: Joujou  / pixelio.de]

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